History – Frauenfeld
Am 1. März 1998 machte sich eine kleine Gruppe Jugendlicher auf, um mit Gott etwas zu wagen: in der Schreinerei Bolli in Felben ging der erste Godi Jugendgottesdienst über die Bühne. Als temporäres Experiment geplant traf der Anlass den Nerv seiner Zeit, und schon bald mussten grössere Räumlichkeiten gesucht werden. Aus dem Experiment wurde immer mehr ein langfristiges Projekt, welches in vielen Kirchen und Gemeinden die Gründung weiterer Jugendgottesdienste inspirierte. Über 80 000 Personen haben in den vergangenen zehn Jahren Anlässe des Godi Frauenfeld besucht.

Mehr als jeder andere Godi ist der Frauenfelder Godi als
Basisjugendbewegung zu verstehen. Entstanden durch eine kleine Gruppe Jugendlicher, welche unzufrieden und frustriert waren über die gottesdienstformen in ihren Gemeinden sowie über die den eigenen Kellermief in ihren Jugendarbeiten. Godi war
ein Befreiungsschlag aus tiefstem Herzen, ans Tageslicht der Öffentlichkeit mit der genialen Botschaft von Jesus Christus. Von Anfang an verstand sich der Godi als
ergänzendes Gefäss zum bestehenden Angebot von Kirchen und Gemeinden im Raum Frauenfeld. Sein Markenzeichen: Jugendliche sind nicht nur mitbeteiligt, sondern tragen volle Verantwortung für das Programm und geben auch die geistlichen Impulse an ihre Generation weiter. Um dem Godi Frauenfeld eine rechtliche Basis zu geben wurde 1999 der Verein
JUTG gegründet (Verein zur Förderung der Jugendarbeit im Thurgau). Der Vorstand des Vereins ist mit Leitern aus Kirchen und Freikirchen der Region bestückt, welche dem Godi Unterstützung und Rückendeckung geben. Für den Verein wurde die gemeinnützige Anerkennung erreicht, womit Spenden von den Steuern abgezogen werden können. Auch als Zivildienstbetrieb ist der Verein zugelassen, damit können bis zu zwei Zivildienstleistende beschäftigt werden.Jahre 2005 wurde aus dem Godi der Godi Frauenfeld. Wir sind stolz und geehrt, Inspiratoren und Namensgeber für die heutigen Godi Jugendgottesdienste und damit die grösste Jugendgottesdienstbewegung der Schweiz zu sein.Aber nicht nur mit Gottesdiensten hat der Godi Frauenfeld für Aufmerksamkeit gesorgt. Immer wieder wurden auch kulturelle und sportliche Akzente gesetzt: Das jährliche
Springtime Festival,
Murg Open Air, Moonlight-Stage und Office Race am Stadtfest 2003 oder auch der jährliche
Godi-Fussballcup sind Höhepunkte, welche die Godi Arbeit in weiten Kreisen der Region Frauenfeld bekannt gemacht haben. Daneben werden immer wieder Jugendlager im In- und Ausland durchgeführt. Wir freuen uns, dass wir als ‚dienstältester‘ Godi auch Inspirationsquelle für weitere Pionierarbeiten in der Region und Weltweit sein dürfen. Ein halbes Dutzend junge Menschen sind heute als missionarische Pioniere in der ganzen Welt unterwegs, in Cambotscha wird die Sportarbeit SALT (Sports and Leadership Training) von Godi Machern aus vergangenen Jahren getragen. In Frauenfeld wurden diverse Quartierarbeiten unter Ausländern gestartet. Mit der jungen Kirche
Yourchurch ist aus dem Godi Umfeld heraus eine junge experimentelle Gemeinde gegründet worden – neben all der Inspiration, welche der Godi ihren Trägergemeinden gebracht hat. Im Jahre 2007 entstand durch den Godi mitbegründer Michael Hodel die
Stiftung Wetterbaum, welche die gesellschaftliche und berufliche Integration von sozial benachteiligten Menschen zum Ziel hat. Und nicht zuletzt freuen wir uns über die Rocker von
Warrnambool. Diese sorgen in der schweizer Musikszene für gehörigen Wirbel und waren mit die Hauptstützen der ersten Formation unserer ersten Worshipband.Kern unserer Arbeit bleibt jedoch bis heute der Jugendgottesdienst, der Monat für Monat von hunderten begeisterter Jugendlichen besucht wird. Mit Live-Berichten, Drama-Aufführungen, mitreissender Musik und Video-Clips bietet der Jugendgottesdienst ein multimediales Spektakel mit Tiefgang und auf die Art, wie wir es am liebsten mögen:
laut, rockig und ungezähmt!